Nationalpark Nízke Tatry

Lokalisation: Banskobystrický kraj, okres Brezno, Horná Lehota

GPS: N48°55'30'' E19°36'11''

Der Nationalpark Nízke Tatry (NAPANT) ist der ausgedehnteste slowakische Nationalpark, der sich in der Mittelslowakei erstreckt. Seine größte Attraktion sind zahlreiche Karsterscheinungen mit mehreren Höhlen.

Die Naturschätze des Gebirges Nízke Tatry stehen seit mehr als zwei Jahrzehnten unter dem Schutz des Nationalparks Nízke Tatry, der 1978 ausgerufen wurde. Die ursprüngliche Fläche des NAPANT-Gebietes  betrug 811 km2, während sich seine Schutzzone auf einer Fläche von 1 240 km2 erstreckte. Im Jahr 1997 wurden zwecks wirkungsvolleren Naturschutzes die Grenzen des Nationalparks angepasst. Heute hat das eigentliche NAPANT-Gebiet ein Ausmaß von 728 km2 und die Schutzzone 1 102 km2, womit NAPANT der Ausdehnung nach der größte Nationalpark in der Slowakei ist. Die Verwaltung des NAPANT hat ihren Sitz in Banská Bystrica.

Für den Nationalpark Nízke Tatry sind lang gezogene Täler, tiefe Caňons und steile Felsen charakteristisch, im oberen Teil überwiegen die Latschenkiefer und grasige Hochwiesen.  Der Nationalpark Nízke Tatry ist hauptsächlich mit Wäldern bewachsen, unterhalb der Latschenkiefer sind es vor allem der Fichtenwald, darunter gemischter Wald mit Tannen, Buchen, Fichten, Lärchen und Ahornen. Physisch rüstige Touristen können auf die höchsten Gipfel der Niederen Tatra Chopok und Ďumbier aufsteigen, die eine attraktive Aussicht auf nahezu die Hälfte der Slowakei bieten und die Bestandteile der schönsten slowakischen Kammwanderung sind. Der größte Reichtum des Parks sind mehrere Höhlen, von denen  der Höhlenkomplex Demänovské jaskyne am bekanntesten ist. Im Nationalpark Nízke Tatry sind unsere großen Raubtiere - der Braunbär, der Luchs und der Wolf - reich vertreten, die Tatra-Gämse und das Alpenmurmeltier kommen auch vor.

Ausgangspunkt für den Besuch der Niederen Tatra sind von der nördlichen Seite das Tal Demänovská dolina und in ihm das Zentrum Jasná, von der südlichen Seite Mýto pod Ďumbierom und Tále, sowie auch die Bergpässe Donovaly und Čertovica.

Quelle: Vydavateľstvo DAJAMA