„Geißeln“ oder Begießen an Ostern (März oder April)

Dieser Brauch ist in der gesamten Slowakei und findet auf Dörfern und in Städten am letzen Tag von Ostern – am Ostermonat statt.

Am Ostermonat werden die Mädchen und Frauen gebadet, mit Wasser begossen und mit Weidenruten „gepeitscht“. Die traditionelle Belohnung dafür ist ein verziertes Ei das Osterei als Symbol des Lebens.

Der älteste Brauch des Eierbemalens war das Färben in verschiedenen Pflanzensuden, später entstanden verschiedene Techniken wie zum Beispiel Batik – das Auftragen von Wachs mit Nadeln und das anschließende Färben, wobei die gewachsten Teile farblos blieben.

In einigen Gebieten der Slowakei ist es Brauch den jungen Männern am Dienstag das Begießen „heimzuzahlen“. Mädchen und Frauen duften die Männer begießen, was auf freudige Reaktionen stieß.

Quelle: Dajama

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